4:1 für den LASK Linz

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die tiefer gehen als jedes Spiel, jede Tabelle, jedes Ergebnis.

Markus, 51 Jahre jung und stolzer Familienvater von zwei Söhnen, war selbst eine große Persönlichkeit im Fußball. Er stand auf den Plätzen namhafter Vereine, lebte für den Sport und gab seine Leidenschaft später als Trainer an viele Spieler weiter. Fußball war für ihn nie nur ein Spiel – es war ein Teil seines Herzens.

Doch dann kam die Krankheit.

Eine unheilbare Diagnose, die alles veränderte. Tag für Tag kämpft Markus seither mit unglaublicher Stärke gegen das, was nicht mehr zu besiegen ist. Seine Kräfte werden weniger, sein Körper braucht rund um die Uhr medizinische Betreuung. Und doch bleibt eines ungebrochen: seine Liebe zum Fußball.

Sein letzter großer Wunsch: noch einmal ein Spiel seines Herzensvereins  LASK Linz live erleben.

Seine Frau wandte er sich an unseren Verein -Rollende Engel– und für uns war sofort klar: Diesen Wunsch tragen wir bis ins Ziel.

Was dann geschah, war mehr als Organisation. Es war Menschlichkeit.

Mit Unterstützung vieler helfender Hände wurde Unmögliches möglich gemacht. Am 5. April war es soweit. Unsere ehrenamtlichen Wunscherfüller holten Markus von zu Hause ab. Seine Fahrtrage war liebevoll in schwarz-weißer Bettwäsche vorbereitet. Als er uns sah, liefen Tränen über sein Gesicht. Tränen der Freude.

Im Stadion angekommen, wartete etwas, das man nicht planen kann: tausende Menschen mit offenen Herzen. Fans, die seinen Weg kannten. Eigens für ihn Transparente, Applaus, Gesänge – ein Stadion, das für einen einzigen Menschen laut wurde. Nämlich für Markus.

Spieler und Trainer Didi Kühbauer nahmen sich Zeit. Worte wurden gewechselt, Hände gereicht, Erinnerungen geschaffen. Beim Einlaufen klatschten die Spieler mit ihm ab – ein stilles Zeichen von Respekt unter Fußballern.

Und dann das Spiel. Von der VIP-Etage aus durfte Markus noch einmal das erleben, was er so sehr liebt. Emotionen, Spannung, Jubel. Ein Sieg, der an diesem Tag mehr bedeutete als nur Punkte.

Doch das Schönste kam danach.

Die Spieler kamen nach dem Spiel persönlich zu ihm. Sie lachten, sprachen mit ihm, schrieben ihm Autogramme  auf das, was ihm wichtig war: sein Trikot, sein Schal, seine Bettwäsche. Für einen Moment war die Krankheit nicht mehr das, was zählt. Es war einfach nur Fußball. Und Leben.

Wieder zu Hause angekommen, konnte Markus mit seinen Augen seinen Computer steuern und ließ uns wissen:

 „Danke, dass ich diesen Tag dank euch noch einmal erleben durfte.“

Ein Satz, der uns ewig in Erinnerung bleiben wird.

Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben.

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